Freaky Friday No. 7

Hi there aus London!

Wieder einmal haben wir einen Kurs besucht, welcher von YOUROPE organisiert wurde. Diesmal haben wir uns mit anderen Festivals darüber ausgetauscht, wie wir unsere Anlässe bezüglich Umweltverträglichkeit weiterentwickeln können. Spannende Diskussionen zu verschiedenen Themen führten zu vielen neuen Inputs und Ideen. Nach dem interessanten, aber anstrengenden Tag haben wir uns dann zwei Stunden lang in der Tube zerquetschen lassen, bis wir vom Menschenstrom wieder an die Oberfläche gespült wurden.

Nebst kulinarischen Höhenflügen warten nun einige musikalische Leckerbissen auf uns. Heute zum Beispiel ein Northern Soul Abend mit DJ Andy Smith, auf den wir uns schon ganz lange freuen. Morgen die NME Shockwaves Show, welche uns Florence & The Machine, Friendly Fires, White Lies und Glasvegas alle zusammen auf einem Tablett serviert! Die Vorfreude ist ganz, ganz gross. Am Sonntag runden die Fleet Foxes das Wochenende ab.

Übrigens ist hier der Himmel blau, die Sonne scheint und der Schnee, von dem die Briten so überrascht wurden, ist auch wieder weg. Ein kleines Bisschen wie Frühling.

 

Unsere Blogger

Vielen Dank für eure zahlreichen tollen Bewerbungstexte. Wir hatten grossen Spass, die begeisterten, nachdenklichen, lustigen und unterhaltsamen Zeilen durchzulesen. Die Entscheidung ist auf Raphaela und Antonio gefallen, welche in den kommenden Monaten unseren Blog mit ihren Texten bereichern werden. Wir freuen uns darauf!

Die Texte zum Thema”OpenAir und Winter” sind im Blog veröffentlicht: Text Raphaela / Text Antonio

“OpenAir und Winter” von Antonio

Es ist kalt. Immer noch kalt.  Still ist es schon seit geraumer Zeit in unserer Stadt. Sehr still. Ein Pilgerort für Musikwahnsinnige, wo drei Tage im Jahr der Ausnahmezustand herrscht und die Busfahrer vor Platzangst lieber nach Schoren fahren als in den Westen. Unverständlich! Eine Stadt welche der Bevölkerung drei Tage Freiheit und Musik beschert. Nicht Zürich, nicht London und nicht New York?! Für diesmal darf es St. Gallen sein. St. Gallen und sein Open Air. Was sonst bitteschön?
„Der Schnee sei nun geschmolzen“, dröhnt es aus dem Fernsehkasten und „die Winterdepression ist erfolgreich überstanden“ predigen die Natur Magier. Das erhofft man sich zumindest,  während dem, die letzten „Sigur Ros“ Strophen im Hintergrund vor sich hin plätschern. Musikfreaks wünschen sich die warmen Sommerwochen zurück. T-Shirts und Flip Flops!  Tage an denen alte Oasis-Hymnen mit Stolz gehuldigt werden als ob sie nie vergessen wurden. Tage an denen poetische Ryan Adam’s Songs die Liebesnächte heimsuchen und Tage, an denen Pete Doherty mehr Auftritte an den Festivals überlebt als in den Boulevardschlagzeilen.
Ach, ein Hauch Sommer. Wie schön auch. Ein Hauch Open Air und ein Hauch Körperduft, dass nach 3 durchtanzten Tagen keinesfalls den Duftpreis bei Dior gewinnen wird. Doch das gedankliche hin und her vom unsterblichen Winter, bis hin zu den tiefen des Sittertobel‘s lassen von der Realität nicht ab. Man kehrt schneller zurück als man denkt und kämpft gegen die Normalität der Banausen. Die Normalität nicht ans Open Air zu denken im Winter. Wie kann man nur! Ein Skandal!
Zurück ins kalte St. Gallen, an denen sich sogar die Nordischen Musiker am Nordklang fragten, ob diese Stadt nicht eine verlorene Skandinavische Musikmetropole ist. Naja, man darf ja noch träumen. Träumen von einem Winter Open Air, einem Open Air mit Schnee und unglaublich guten Bands. Open Air und Winter? Geht das?“ Am besten den ganzen Winter hindurch“ kreischen die Stimmen in meinen Kopf. Am besten 365 Tage lang und am besten mit „Sigur Ros“. Am besten mit vielen Stars, aber keine „Musicstars“, am besten mit viel Freunden und schlussendlich wäre es am besten, das Open Air im Winter nicht zu ignorieren. Ich appelliere an eure Vernunft.
Vielleicht ist der Winter ja die goldigste Zeit für Open Air Liebhaber. In welcher Jahreszeit konstruiert man sich sonst so viele Listen mit möglichen, unmöglichen, fast möglichen, fast unmöglichen Bands für das Open Air? Wieso nicht Radiohead? Wieso keine Winterbühne mit Nordischen Bands? Fragen über Fragen, Listen über Listen, Wünsche über Wünsche sowie „Kasabian“ als  unmöglicher Hauptact und Facebook als fast möglicher Werbepartner. Ach, es ist Winter. Es hat Schnee und im Hintergrund singt immer noch Björk. Ist ja klar. Nach Portishead folgt immer Björk. So sollte es zumindest sein. Es ist ja Winter und nicht Sommer oder sehe ich so aus, als ob das Open Air auf meiner Dachterrasse stattfinden wird? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich ist der Schlamm gemütlicher als der Schnee, das melancholische Träumen wertvoller als das Warten, die Hoffnung seine persönlichen Lieblings Bands zu sehen tiefgründiger, als den winterlichen Bauchspeck weiter zu fördern. So heisst es zumindest im Volksmund. Aber was wissen wir schon über den Winter und seinen unheimlichen Facetten. Was versuchen wir zu wissen, ausser das im Sommer das Open Air stattfinden wird und das Wetter sicherlich auf unserer Seite sein wird. Hoffentlich auch. Das wäre ja gelacht wenn nicht. Aber trotzdem ist es gut zu wissen, dass hinter dieser Schneewand und dieser Kälte auch ein Frühling existiert. Das heisst, man darf wieder von „Belle & Sebastian“ träumen und den „the Verve“. Von all den Bands, welche im Winter den Leidensmythos für ihre Fans zelebrieren, welchen wir angehören. Schöne Musik, welche nicht nur den Schnee vor sich hin schmelzen lässt, sondern auch unsere letzten Winter-Leiden beseitigen wird. Was für eine Erfüllung. Es ist bald wieder Open Air Zeit. Das heisst es wird wieder lauter. Viel lauter. Und das schöne daran ist, das Björk immer noch  singt….und ich träume weiterhin noch von den „Crystal Stilts“ auf der Sternenbühne. Ach, wie schön liebes Open Air.

"OpenAir und Winter" von Antonio

Es ist kalt. Immer noch kalt.  Still ist es schon seit geraumer Zeit in unserer Stadt. Sehr still. Ein Pilgerort für Musikwahnsinnige, wo drei Tage im Jahr der Ausnahmezustand herrscht und die Busfahrer vor Platzangst lieber nach Schoren fahren als in den Westen. Unverständlich! Eine Stadt welche der Bevölkerung drei Tage Freiheit und Musik beschert. Nicht Zürich, nicht London und nicht New York?! Für diesmal darf es St. Gallen sein. St. Gallen und sein Open Air. Was sonst bitteschön?
„Der Schnee sei nun geschmolzen“, dröhnt es aus dem Fernsehkasten und „die Winterdepression ist erfolgreich überstanden“ predigen die Natur Magier. Das erhofft man sich zumindest,  während dem, die letzten „Sigur Ros“ Strophen im Hintergrund vor sich hin plätschern. Musikfreaks wünschen sich die warmen Sommerwochen zurück. T-Shirts und Flip Flops!  Tage an denen alte Oasis-Hymnen mit Stolz gehuldigt werden als ob sie nie vergessen wurden. Tage an denen poetische Ryan Adam’s Songs die Liebesnächte heimsuchen und Tage, an denen Pete Doherty mehr Auftritte an den Festivals überlebt als in den Boulevardschlagzeilen.
Ach, ein Hauch Sommer. Wie schön auch. Ein Hauch Open Air und ein Hauch Körperduft, dass nach 3 durchtanzten Tagen keinesfalls den Duftpreis bei Dior gewinnen wird. Doch das gedankliche hin und her vom unsterblichen Winter, bis hin zu den tiefen des Sittertobel‘s lassen von der Realität nicht ab. Man kehrt schneller zurück als man denkt und kämpft gegen die Normalität der Banausen. Die Normalität nicht ans Open Air zu denken im Winter. Wie kann man nur! Ein Skandal!
Zurück ins kalte St. Gallen, an denen sich sogar die Nordischen Musiker am Nordklang fragten, ob diese Stadt nicht eine verlorene Skandinavische Musikmetropole ist. Naja, man darf ja noch träumen. Träumen von einem Winter Open Air, einem Open Air mit Schnee und unglaublich guten Bands. Open Air und Winter? Geht das?“ Am besten den ganzen Winter hindurch“ kreischen die Stimmen in meinen Kopf. Am besten 365 Tage lang und am besten mit „Sigur Ros“. Am besten mit vielen Stars, aber keine „Musicstars“, am besten mit viel Freunden und schlussendlich wäre es am besten, das Open Air im Winter nicht zu ignorieren. Ich appelliere an eure Vernunft.
Vielleicht ist der Winter ja die goldigste Zeit für Open Air Liebhaber. In welcher Jahreszeit konstruiert man sich sonst so viele Listen mit möglichen, unmöglichen, fast möglichen, fast unmöglichen Bands für das Open Air? Wieso nicht Radiohead? Wieso keine Winterbühne mit Nordischen Bands? Fragen über Fragen, Listen über Listen, Wünsche über Wünsche sowie „Kasabian“ als  unmöglicher Hauptact und Facebook als fast möglicher Werbepartner. Ach, es ist Winter. Es hat Schnee und im Hintergrund singt immer noch Björk. Ist ja klar. Nach Portishead folgt immer Björk. So sollte es zumindest sein. Es ist ja Winter und nicht Sommer oder sehe ich so aus, als ob das Open Air auf meiner Dachterrasse stattfinden wird? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich ist der Schlamm gemütlicher als der Schnee, das melancholische Träumen wertvoller als das Warten, die Hoffnung seine persönlichen Lieblings Bands zu sehen tiefgründiger, als den winterlichen Bauchspeck weiter zu fördern. So heisst es zumindest im Volksmund. Aber was wissen wir schon über den Winter und seinen unheimlichen Facetten. Was versuchen wir zu wissen, ausser das im Sommer das Open Air stattfinden wird und das Wetter sicherlich auf unserer Seite sein wird. Hoffentlich auch. Das wäre ja gelacht wenn nicht. Aber trotzdem ist es gut zu wissen, dass hinter dieser Schneewand und dieser Kälte auch ein Frühling existiert. Das heisst, man darf wieder von „Belle & Sebastian“ träumen und den „the Verve“. Von all den Bands, welche im Winter den Leidensmythos für ihre Fans zelebrieren, welchen wir angehören. Schöne Musik, welche nicht nur den Schnee vor sich hin schmelzen lässt, sondern auch unsere letzten Winter-Leiden beseitigen wird. Was für eine Erfüllung. Es ist bald wieder Open Air Zeit. Das heisst es wird wieder lauter. Viel lauter. Und das schöne daran ist, das Björk immer noch  singt….und ich träume weiterhin noch von den „Crystal Stilts“ auf der Sternenbühne. Ach, wie schön liebes Open Air.

“Tief in unseren Herzen…” von Raphaela

Tief in unseren Herzen…

… schlummert der Openairsommer. Der Winter ist eigentlich nur ein Trainingscamp, survival for the fittest, denn im Sommer, dann kommt das wahre Leben. Das weiss ich jetzt.
Nach einem eisigen Kampf nach Hause, unabsichtlichem Eisballett und dem üblichen Krieg mit der Duschbrause sitze ich erschöpft in dem Korbsessel, der immer so tolle Muster auf den Trainerhosen hinterlässt, und zappe. So was schönes, das zappen. Nichtstun, Nichtsdenken, Nichtsbewegen. Plötzlich schleicht sich ein kleiner Openairrückblick auf meinen Radar, und vergessen sind die gefrorenen Zehen, Busheizungen und Jägermeistertees! Der Modergeruch des Korbsessels erinnert entfernt an Stroh, meine Backen leuchten und ich bin gebannt. Ach, war Kollege Dingsda am Gossip-Konzert tatsächlich noch so gut beisammen? Ooh ja und mein rosaroter Prinzessinnensessel der leider bei der fünfzehnten Grillparty mit Aroma das Leben lassen musste! Und der Frieden am Samstagmorgen und das Anstehen und das WC-Papier und der wunderbare Weckruf der American Bar und alle unsere Gärtchen und Tequila aus der Ikeaflasche und die guten (und auch nicht guten) T-shirt-Sprüche und ach was hatten wir Spass… und Ui Nai wird es dieses Jahr noch viel besser!!!
Denn plötzlich tauchen unauffällig wieder Zeitungsartikel mit kleinen Neuigkeiten auf, wie ein Adventskalender, und man geht den Superdeodorant kaufen, der auch am Sonntagmorgen damals tapfer für wohlgeruch gesorgt hat. Man treibt Live-Aufnahmen auf, schliesst wetten ab, streitet wieder einmal über das hartnäckige Red-hot-Chili-Peppers-Gerücht, und glaubst du Radiohead kommt dieses Mal und fertig ist der Winter. Man lebt auf, man erblüht, und wir wissen, das schlimmste ist überstanden. Es gibt einen Sinn…

"Tief in unseren Herzen…" von Raphaela

Tief in unseren Herzen…

… schlummert der Openairsommer. Der Winter ist eigentlich nur ein Trainingscamp, survival for the fittest, denn im Sommer, dann kommt das wahre Leben. Das weiss ich jetzt.
Nach einem eisigen Kampf nach Hause, unabsichtlichem Eisballett und dem üblichen Krieg mit der Duschbrause sitze ich erschöpft in dem Korbsessel, der immer so tolle Muster auf den Trainerhosen hinterlässt, und zappe. So was schönes, das zappen. Nichtstun, Nichtsdenken, Nichtsbewegen. Plötzlich schleicht sich ein kleiner Openairrückblick auf meinen Radar, und vergessen sind die gefrorenen Zehen, Busheizungen und Jägermeistertees! Der Modergeruch des Korbsessels erinnert entfernt an Stroh, meine Backen leuchten und ich bin gebannt. Ach, war Kollege Dingsda am Gossip-Konzert tatsächlich noch so gut beisammen? Ooh ja und mein rosaroter Prinzessinnensessel der leider bei der fünfzehnten Grillparty mit Aroma das Leben lassen musste! Und der Frieden am Samstagmorgen und das Anstehen und das WC-Papier und der wunderbare Weckruf der American Bar und alle unsere Gärtchen und Tequila aus der Ikeaflasche und die guten (und auch nicht guten) T-shirt-Sprüche und ach was hatten wir Spass… und Ui Nai wird es dieses Jahr noch viel besser!!!
Denn plötzlich tauchen unauffällig wieder Zeitungsartikel mit kleinen Neuigkeiten auf, wie ein Adventskalender, und man geht den Superdeodorant kaufen, der auch am Sonntagmorgen damals tapfer für wohlgeruch gesorgt hat. Man treibt Live-Aufnahmen auf, schliesst wetten ab, streitet wieder einmal über das hartnäckige Red-hot-Chili-Peppers-Gerücht, und glaubst du Radiohead kommt dieses Mal und fertig ist der Winter. Man lebt auf, man erblüht, und wir wissen, das schlimmste ist überstanden. Es gibt einen Sinn…

Freaky Friday No. 6

Freitag, der 13. Heute nicht freakig, sondern romantisch. Wir gratulieren unserem Sicherheitschef Andy Mestka und seiner ab heute Frau zur Hochzeit und wünschen ihnen von Herzen alles Gute!

Bloggen fürs OpenAir – letzte Gelegenheit

Viele interessante Bewerbungen als BloggerIn sind eingegangen – wir freuen uns auf die Auswahl.

Falls du für uns bloggen möchtest, schick deinen Text zum Thema “OpenAir und Winter” plus einen kurzen Lebenslauf bis zum 13. Februar an: contact [at] openairsg.ch

Los geht’s im März.

Sounds! als podcast.

Freudiges erreicht uns aus Radiokreisen. Ab dieser Woche bietet Radio DRS auch Musiksendungen als Podcasts an. Will heissen: Die Entscheidung zwischen Lieblingsfernsehserie und -radiosendung fällt gar nicht mehr so schwer, da nämlich neu die Specials und – jetzt kommt’s – SOUNDS! via podcast-Seite auf den Kompi und mp3-Player geladen werden können. Hurra!!

Somit wird das liebevoll aufgenommene Radiotape wohl noch etwas mehr ins Abseits gedrängt werden.

Zu den podcasts.