Was, wenn Mike auf St. Gallen trifft…

Die Rede ist von Mike Skinner, Kopf und Seele von „the Streets“. Der Künstler, der mit dem „Brit Award“ ausgezeichnete ist, wurde als bester Urban Act der Garage Elektronika Szene der britischen Musiklandschaft gekürt. Der in London geborene und in Birmingham aufgewachsene Musiker, war die Entdeckung des Jahres 2002! Das Rolling Stone Magazin bezeichnete das erste Album Original Pirate Material als eines der besten Alben des Jahres, beim NME reichte es für die Top Five. The Streets, in der Verkörperung durch Mike Skinner war und ist ein Aushängeschild für die Britische Hip Hop Szene, ein Vertreter der „Barratt-Klasse“ (ist eine vorstädtische Eigenheimsiedlungen, nicht arm, nicht reich, relativ langweilig). Nicht zu vergessen, den Einfluss welcher the Streets zusammen mit den Libertines auf die Arctic Monkeys ausgeübt haben. Seine Musik ist authentisch und ehrlich. Und dann erst noch dieser Dialekt. Doch Achtung! die Sitterbühne ist wahrlich, nicht immer der dankbarste Platz für Musiker und Bands! Man darf also gespannt sein.
Eher unerwartet wurde diese Nachricht durch den helfenhaft telefonierenden Max übermittelt. Die Nachricht kursierte im Radio und im Netz; kurzes fast 3 min. Gesprächsthema bei uns am Arbeitsplatz! Etwas ähnliches wie „Wär doch ganz nett und gut“ hab ich am Telefonhörer vernommen. Auf dem Open Air Guide wurde die ganze Geschichte mit „inoffiziell bestätigt“ abgesegnet. Wahrscheinlich nicht als Hauptact gehandelt (was ich sogar verstehen kann) darf man Mike Skinner auf jedenfall nicht verpassen. Ich erwähne an dieser Stelle gerne das NME Rock’n’Roll Yearbook des Jahres 2006. Von Manchester zurück in die Schweiz transportiert und bis heute als Nostalgielektüre verewigt, lese ich das Interview mit Mike Skinner und Pete Doherty:
When Mike met Pete…
„When I first heard the Streets i thought, Oh no, this guy’s writing lyrics like me….how dare he!“. Pete werden wir wahrscheinlich nicht am Open Air sehen. Schade eigentlich. Der wohnt ja in Paris und arbeitet angeblich an seinem Soloalbum.  Sind wir doch ehrlich, ein bisschen Sittertobel Luft würde auch ihm gut tun. Sowieso hab ich immer noch Tickets vom verschobenen Babyshambles Konzert des letzten Jahres (Okay, ich gebe es zu, es war naiv zu glauben das er wirklich kommt).

Noch 6 Tage bis zur Präsentation des Open Air Programms. Das Festivalvolk durchlebt diesen Moment des wartens, wie ein magisches Ritual. Heimlich “hoffend”. Unsere liebe Bloggerin Raphaela, wird an der Medienmitteilung mitdabei sein und uns gerne darüber berichten. Wir sind gespannt…

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