Down in the past.

Sonntagabend. Tatort Zürich. Pünktlich steigen Mando Diao – unterstützt von einem Sänger/Perkussionisten/Trompeter und zwei Background Sängerinnen – auf die Bühne und knallen dem Publikum ein eineinhalbstündiges Best-of-Set um die Ohren. Woohaa! Schon nach zwei Exemplaren aus ihrem unerschöpflichen Fundus an Hitmelodien haben sie das ausverkaufte X-tra spielend um den kleinen Finger gewickelt. Noch vor zwei Jahren sind die tollen Songs teilweise der ungestümen Energie zum Opfer gefallen und kamen live etwas überstürzt daher. Jetzt tönt es ab der Bühne präzise und sauber, ohne dass die Band ihre Spritzigkeit verloren hat. Ältere Stücke werden in neue bzw. Acoustic-Versionen verpackt und diejenigen ab „Give Me Fire“ lassen einfach kein Bein ruhig stehen. Das Publikum dankt es mit begeistertem Klatschen und Tanzen (nun ja: Hüpfen). Eine Win-Win-Situation, gestern in Zürich, denn beim artigen Verbeugen strahlen die Schweden vor Freude ab dem gelungenen Konzert mit dem Publikum um die Wette. Die halbstarken Rotzlöffel sind zu charmanten Entertainern geworden. Steht ihnen sehr gut.
Wir freuen uns auf den Auftritt im Sommer bei uns im Sittertobel!
„Dance With Somebody“ hallt noch immer nach im Kopf und wird – zumindest in der Vorphase – zur Festivalbürohymne erkoren. I’m gonna sing it all night long…

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