Liebe voranpreschende Welt

Da ist man kaum mal ein paar Täglein weg (jah, Raphaelchen war in Wien, Riesenrad fahren und Big John Bates and the Voodoo Dolls gucken, toll war das!), kommt man zurück und alles steht Kopf. Hoppla.
Musig uf de Gass jubiliert es saftgrün von den Plakatwänden, ein super Anlass, der zeigt dass das Openair unmittelbar bevor steht, und dann guckt man auf den Terminkalender, huch jetzt ist dann gleich Juni und -ohmeingott- im Juni ist das Openair.  Ja, es rollt der Rubel, es summt das Geschäft, es lebt und blüht und wächst in unseren Herzen!
Natüürlich werde ich beim Musig uf de Gass in vordester Reihe rumstehen, bzw wohl meistens tanzen und natüürlich werde ich euch detailgetreue Berichte abliefern- mein verehrter Bloggerkumpan treibt sich derzeit nämlich in der grossen weiten Welt herum, darum übernehme ich das liebend gerne alleine mit meinem Klemmbrett.
Habt ihr Geheimtipps, was man unbedingt gucken gehen muss? Die Namen klingen vielversprechend, allerdings habe ich ehrlich gesagt manches davon noch nie gehört, und ich bin wohl nicht die einzige, der es so geht. Aber das soll ja auch so sein. 
Hier wird das Programm noch ein wenig dankbarer aufgenommen. Einerseits wohl aus dem Ich-kenn-das-alles-nicht-aber-das-kann-man-ja-ändern-Faktor, welchem man mit positiver Neugierde gegenüber steht- warum bei diesem Anlass so, und warum wird dieser Faktor beim Openair selbst so kritisiert?  Vielleicht weil wir hier ein wenig Lokalpatriotismus (oder wie das heisst) an den Tag legen müssen und halt alles kleine aber feine aus der Region lieben, ehren und unterstützen, und das ist auch richtig so, da sich ein paar wunderhübsche Pflänzchen darunter befinden. Ich persönlich empfehle Tomaten und Beeren (mal wieder herzlich lachen und mitwippen und die Synnapsen des eigenen Gehirns komplett neue verkabeln) und das Pullup Orchestra, diese hab ich allerdings noch nie gesehen bis jetzt, sollen aber sehr sehr toll sein (falls ihr das liest, bestätigt es bei mehrwissen ruhig, bitte!), Eno und eine verlässliche Quelle zeigt auf Strandhotel Markus. Probierts, ich denke es wird sich lohnen.
Hauptsache ist, das man Neues entdeckt, Altbekanntes wiederfindet und in die Openairsaison hineinfeiert. Ich bin mir sicher, das werden wir. Und zwar kräftig.
Nun kann man die Wie-viel-mol-mueni-no-schlooofe??-frage mit Händen, Füssen, Nasenlöcher und Ohren schon fast beantworten. Läck ging das rassig…

eure handgelenkvorbräunende Raphaela

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