Suche
Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Das OpenAir St.Gallen ist seit der Einführung der Trash Heroes im Jahr 2003 kontinuierlich bestrebt, durch zahlreiche Massnahmen die Nachhaltigkeit des Festivals zu verbessern und Jahr für Jahr einen Schritt weiter in seinen Green’n’clean-Bemühungen zu gehen.
So konnte beispielsweise 2014 die Abfallmenge durch die erstmalige Einführung des Zeltdepots (Rückgabequote 2015: 85 Prozent) und die Verwendung von Mehrwegbechern (Rückgabequote 2015: 93 Prozent) abermals reduziert werden.

Auch in den verschiedenen anderen Bereichen wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Beispiele dafür sind der ausschliessliche Verkauf von Schweizer Fleisch an allen Essensständen und Restaurants auf dem gesamten Festivalgelände inklusive Backstage und Gästebereich sowie die Emissionssenkung in der Anreise durch 50% Rabatt auf das Zug-Ticket und eine reduzierte Anzahl Parkplätze. 2015 sind 83% der Besucher mit dem ÖV, dem Velo oder zu Fuss ans Festival gereist – vor 10 Jahren waren es erst 47%.

Wie sich das OpenAir St.Gallen des Weiteren für einen ökologischeren Festivalbetrieb einsetzt, wird auf dieser Seite beschrieben.

Download Nachhaltigkeitsbericht: Nachhaltigkeitsbericht 2016

Aktivitäten/Auszeichnungen

  • 2004: Umweltstudie durch eine externe Firma (als erstes Festival der Schweiz).
  • Seit 2004: Monitoring der Massnahmen.
  • Seit 2007: Massnahmenkatalog und Ernennung eines Sustainability Managers. Stetige Weiterbildung in diesem Bereich, auch auf internationaler Ebene.
  • Seit 2007 ist das OpenAir St.Gallen mit dem «Green’n’Clean»-Award der Europäischen Festival Organisation YOUROPE ausgezeichnet.
  • Im Juni 2009 betitelte eine Studie des WWFs ( «Umweltperformance von Grossveranstaltungen» ) das OpenAir St. Gallen als «Umwelt-Champion».
  • 2010 wurde das Festival ebenfalls mit den «A Greener Festival»-Award ausgezeichnet. Ein Experte aus London besuchte das Festival und bewertete die diversen Massnahmen nach einem internationalen Schema. Dabei wurde der Home Delivery Service als «brilliant» bezeichnet.
  • 2014 wurde eine unabhängige, auf das Festival zugeschnittene Studie zum Thema Mehrwegbecher erstellt.

Gelände/Abfall

  • Stetige Abfalltrennung seit über 25 Jahren, mittlerweile Trennung von: Karton, PET, Glas, Weissblech, Alu, Erde / Steine und Restmüll.
  • Schulklassen reinigen das Gelände am Montag und Dienstag nach dem Festival und erhalten dafür einen finanziellen Beitrag an ihr Klassenlager.
  • Sampling, das Verteilen von Mustern oder Flyern auf dem Gelände, wird nicht bewilligt.
  • Seit 1994: Glasverbot.
  • Seit 2003: Dosenverbot.
  • Seit 2003: Trash Heroes reinigen das Gelände, verteilen Abfallsäcke am Eingang und sensibilisieren das Publikum für die Abfallproblematik.
  • Seit 2005: Depot auf Becher, Geschirr und Besteck.
  • Seit 2007: Verstärkte Geländeschutzmassnahmen (Schwerlastplatten, Fahrverbot/Kontrolle, Aussprechen von Bussen bei Verstoss).
  • Seit 2009/10: Home Delivery Service – Bier und Mineral kann auf der Website bestellt und auf dem Gelände abgeholt werden. Diese Gebinde sind mit Depot belastet.
  • Seit 2010: Mehrwegbecher (Waschanlage in der Region).
  • Seit 2010: Getränkelimite: Nur 3 Liter pro Person erlaubt.
  • Seit 2014: Zeltdepot. Für jedes mitgebrachte Zelt muss ein Depot bezahlt werden (Jeton).
  • Seit 2015: Verstärkung der Abfallsammelaktionen.
  • Seit 2015: Auf dem ganzen Gelände wird die Anzahl der «Big Bags» (Abfallbehälter mit 1 m3 Fassungsvermögen) verdoppelt – Schwerpunkt: Campingplatz.
    Seit 2015: Trash Heroes machen Besucher auf eine bevorstehende Einsammelaktion des Mülls per Megafon aufmerksam.

Verkehr

  • Fahrt mit dem Stadtbus (VBSG) und dem Shuttlebus (Parking / Bahnhof Festivalgelände) ist seit den Anfängen des Festivals im Ticket integriert.
  • Bis 2013: 20 % Rabatt auf Bahnticket mit Festivalticket, bei gleichzeitigem Kauf 5 % Rabatt auf Festivalticket.
  • Seit 2014: 50 % Rabatt auf Bahnticket (Wegfall Rabatt Festivalticket).
  • Maximal 3000 Parkplätze stehen zur Verfügung. Ein Parkplatz kostet CHF 60 für 4 Tage.

Food & Beverages

  • Seit 2008: Bio-Stand auf dem Gelände.
  • Weitere Stände mit lokalen, regionalen und vegetarischen Speisen kommen stetig dazu.
  • Verhandlungsanreize für Stände, die lokale/regionale Produkte verkaufen.
  • 2013: Fleisch in den Backstage- und VIP-Restaurants stammt ausschliesslich aus der Schweiz.
  • Seit 2015: Schweizer Fleisch auf dem ganzen Gelände.
  • 2016: Partnerschaft mit myclimate, Analyse und Verbesserung der Nachhaltigkeit des Verpflegungsbereiches.

Elektrizität

  • Seit 2007: Keine Diesel-Generatoren mehr auf dem Gelände. Der Energiebedarf wird vollständig über das bestehende Stromnetz bezogen.
  • Der gesamte Strombedarf wird durch erneuerbare Energien gedeckt.
  • Seit 2012: St.Galler Strom Öko Plus–auf dem ganzen Gelände.

Wasser

  • Seit 2008: Stetige Erweiterung der sanitären Anlagen.
  • Fokus auf Einsatz von Wasserklosetts.
  • Auf Chemie-Klos wird weitgehend verzichtet.
  • Das Abwasser fliesst direkt in die Kanalisation.

Kommunikation

  • Sensibilisierung des Publikums mittels Plakaten, Screens, Web und Festivalzeitung.
  • Dieser Nachhaltigkeitsbericht wird an Stakeholder verschickt (Behörden, Lieferanten, Standbetreiber, Partner).

Partnerschaften

myclimate-logo-rgb-800px_grey

Merchandising

  • Bei der Bestellung aller Textilien wird auf eine Zertifizierung (fair und bio) geachtet.
  • Durch eine frühzeitige Bestellung kann die Ware per Schiff geliefert werden.
  • Werbeblachen werden von einer lokalen Firma umgestaltet in Portemonnaies, Taschen und Necessaires für den Festivalshop.
  • PA-Wing Abdeckungen werden vom Deko-Team im Backstage- und Staffbereich wiederverwendet.

Gesundheit / Sicherheit & Gesundheit

  • Verstärkte Sicherheitsmassnahmen, v.a. im Crowd Control Bereich (Barriers, Patrouillen).
  • Verteilen von kostenlosem Gehörschutz.
  • Sonnenschutz-Promotion (gratis Sonnencreme für Crew und Publikum).
  • Die lokalen Organisationen Stiftung Suchthilfe, Jugendsekretariat und Fachstelle für AIDS- und Sexualfragen sind seit vielen Jahren mit einem Stand auf dem Gelände präsent.
  • Das Gelände ist weitgehend rollstuhltauglich. Personen mit Handicap dürfen eine Begleitperson kostenlos mitbringen. Bei beiden Bühnen gibt es eine Tribüne für Rollstuhlfahrer

Wie kann ich mithelfen?

  • Benutze die öffentlichen Verkehrsmittel oder bilde Fahrgemeinschaften, um das Auto zu füllen: mitreisen.net.
  • Bring nur mit, was du wirklich brauchst und lass deinen Hausrat zu Hause.
  • Entsorge deinen Abfall in den dafür vorgesehenen Säcken und Behältern.
  • Nimm dein Zelt nach dem Festival wieder mit nach Hause!
  • Benutze die WCs bzw. Pissoirs und nicht die Bäume oder Sitter.
  • Auf PET-Flaschen, Besteck, Geschirr und Becher ist ein Depot – bring sie zusammen mit dem Jeton zu den entsprechenden Stellen und erhalte dein Geld zurück.
  • Das OpenAir Bier (in PET-Flaschen) ist ebenfalls mit Depot belastet. Die einzigartige Flasche kannst du ohne Jeton zurückbringen und erhältst das Depot zurück.
Nachhaltigkeit