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Green’n’clean

Das OpenAir St.Gallen ist seit der Einführung der Trash Heroes im Jahr 2003 kontinuierlich bestrebt, durch zahlreiche Massnahmen die Nachhaltigkeit des Festivals zu verbessern und Jahr für Jahr einen Schritt weiter in seinen Green’n’clean-Bemühungen zu gehen.
So konnte beispielsweise 2014 die Abfallmenge durch die erstmalige Einführung des Zeltdepots (Rückgabequote: 75 Prozent) und die Verwendung von Mehrwegbechern (Rückgabequote: 93 Prozent) abermals reduziert werden.
Auch in den verschiedenen anderen Bereichen wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Beispiele dafür sind der ausschliessliche Verkauf von Schweizer Fleisch an allen Essensständen und Restaurants auf dem gesamten Festivalgelände inklusive Backstage und Gästebereich sowie die Emissionssenkung in der Anreise durch 50% Rabatt auf das Zug-Ticket und eine reduzierte Anzahl Parkplätze. Im vergangenen Jahr sind 79% der Besucher mit dem ÖV oder zu Fuss ans Festival gereist – vor 10 Jahren waren es erst 47%.
Wie sich das OpenAir St.Gallen des Weiteren für einen ökologischeren Festivalbetrieb einsetzt, wird auf dieser Seite beschrieben.

 

 

Aktivitäten/Auszeichnungen

  • 2004: Umweltstudie durch eine externe Firma (als erstes Festival der Schweiz).
  • Seit 2004: Monitoring der Massnahmen.
  • Seit 2007: Massnahmenkatalog und Ernennung eines Sustainabitily Managers. Stetige Weiterbildung in diesem Bereich, auch auf internationaler Ebene.
  •  Seit 2007 ist das OpenAir St.Gallen mit dem „Green’n’Clean“-Award der Europäischen Festival Organisation YOUROPE ausgezeichnet.
  • Im Juni 2009 betitelte eine Studie des WWFs („Umweltperformance von Grossveranstaltungen“) das OpenAir St.Gallen als „Umwelt-Champion“.
  • 2010 wurde das Festival ebenfalls mit den „A Greener Festival“-Award ausgezeichnet. Ein Experte aus London besuchte das Festival und bewertete die diversen Massnahmen nach einem internationalen Schema. Dabei wurde der Home Delivery Service als „brillant“ bezeichnet.

 

Gelände/Abfall

  • Stetige Abfalltrennung seit über 25 Jahren, mittlerweile Trennung von: Karton, PET, Glas, Weissblech, Alu, Erde/Steine und Restmüll.
  • Seit 1994: Glasverbot auf dem ganzen Gelände.
  • Seit 2003: Dosenverbot auf dem ganzen Gelände.
  • 2003: Einführung der Trash Heros; diese reinigen das Gelände, verteilen Abfallsäcke am Eingang und sensibilisieren das Publikum für die Abfallproblematik.
  • 2005: Einführung des Depots auf Becher, Geschirr und Besteck.
  • Seit 2007: Verstärkte Geländeschutzmassnahmen (Schwerlastplatten, Fahrverbot/Kontrolle, Aussprechen von Bussen bei Verstoss).
  • 2009/10: Lancierung des Home Delivery Services: Auf der Webseite können Bier (PET) und Mineral bestellt und auf dem Gelände abgeholt werden. Diese Gebinde sind mit Depot belastet.
  • 2010: Einführung des Mehrwegbechers (Waschanlage in der Region).
  • 2010: Einführung der Getränkelimite: Nur 3 Liter pro Person erlaubt.
  • 2014: Einführung Zeltdepot. Für jedes mitgebrachte Zelt muss ein Depot bezahlt werden (Jeton).
  • 2015: Verstärkung der Abfallsammelaktionen.
  • 2015: Auf dem ganzen Gelände wird die Anzahl der «Big Bags» (Abfallbehälter mit 1m3 Fassungsvermögen) verdoppelt – Schwerpunkt: Campingplatz.2015: Trash Heros machen Besucher auf eine bevorstehende Einsammelaktion des Mülls per Megafon aufmerksam.

 

Verkehr

  • Fahrt mit dem Stadtbus (VBSG; enhanced envinronmentally friendly vehicles) ist seit den Anfängen des Festivals im Ticket integriert.
  • Fahrt mit Shuttlebus (Parking/Bahnhof zum Festivalgelände) ist seit den Anfängen im Ticket integriert.
  • Bis 2013 20% Rabatt auf Bahnticket mit Festivalticket, bei gleichzeitigem Kauf 5% Rabatt auf Festivalticket.
  • Seit 2014: 50% Rabatt auf Bahnticket (Wegfall Rabatt Festivalticket).
  • Maximal 3000 Parkplätze stehen zur Verfügung, der Preis wird 2007 auf CHF 45 für 4 Tage erhöht.

 

Food & Beverages

  • Seit 2011: Bio-Stand auf dem Gelände.
  • Weitere Stände mit lokalen, regionalen und vegetarischen Speisen kommen stetig dazu.
  • Verhandlungsanreize für Stände, die lokale/regionale Produkten verkaufen.
  • 2013: Fleisch in den Backstage- und VIP-Restaurants stammt ausschliesslich aus der Schweiz.
  • 2015: An allen Ständen auf dem Gelände wird nur noch Schweizer Fleisch verkauft.

 

Elektrizität

  • Seit 2007: Keine Diesel-Generatoren mehr auf dem Gelände.
  • Der gesamte Strombedarf wird durch erneuerbare Energien gedeckt (Sponsoringverträge).
  • Seit 2012: St. Galler Stom Öko Plus der Sankt Galler Stadtwerke auf dem ganzen Gelände (Sponsoring).

 

 Wasser

  • Seit 2008: Stetige Erweiterung der sanitären Anlagen.
  • Hauptsächlich werden Wasserklosetts gestellt. Auf Chemie-Klos wird weitgehend verzichtet.
  • Das Abwasser fliesst direkt in die Kanalisation.
  • Wasserhahnen in den Toiletten stoppen automatisch, wenn sie nicht bedient werden.

 

Kommunikation

  • Sensibilisierung durch Plakate, Botschaften auf Screens, auf dem Web, Festivalzeitung.
  • Nachhaltigkeitsbericht wird an Stakeholder verschickt (Behörden, Lieferanten, Standbetreiber).

 

Partnerschaften

  • 2010 + 2011: Partnerschaft mit Médécins sans frontières.
  • Seit 2013: Partnerschaft mit Terre des Hommes als Charity Partner.
  • Seit 2014 zahlen alle eingeladenen Gäste eine Charity Fee, die dem Charity Partner zu Gute kommt.

 

Merchandising

  • Der Merchandising Partner Switcher garantiert Max Havelaar zertifizierte Textilien.
  • Alle Shirts werden aus Biobaumwolle hergestellt.
  • Durch eine frühzeitige Bestellung kann die Ware per Schiff geliefert werden.
  • Werbeblachen werden von einer lokalen Firma umgestaltet in Portemonnaies, Taschen und Neccessaires für den Festivalshop.
  • PA-Wing Abdeckungen werden vom Deko-Team im Backstage-  und Staffbereich wiederverwendet.

 

Gesundheit / Sicherheit & Gesundheit

  • Verstärkte Sicherheitsmassnahmen, v.a. im Crowd Control Bereich (Barriers, Patrouillen).
  • Verteilen von kostenlosem Gehörschutz.
  • Sonnenschutz-Promotion (gratis Sonnencreme für Crew und Publikum).
  • Die lokalen Organisationen Stiftung Suchthilfe, Jugendsekretariat und Fachstelle für AIDS- und Sexualfragen sind seit vielen Jahren mit einem Stand auf dem Gelände präsent.
  • Das Gelände ist weitgehend rollstuhltauglich. Personen mit Handicap dürfen eine Begleitperson kostenlos mitbringen. Bei beiden Bühnen gibt es eine Tribüne für Rollstuhlfahrer sowie eigene WCs. Ein gut zugänglicher Zeltplatz ist für Menschen mit Handicap reserviert.

 

Wie kann ich mithelfen?

  • Benutze die öffentlichen Verkehrsmittel oder bilde Fahrgemeinschaften, um das Auto zu füllen: mitreisen.net.
  • Bring nur mit, was du wirklich brauchst und lass deinen Hausrat zu Hause.
  • Entsorge deinen Abfall in den dafür vorgesehenen Säcken und Behältern.
  • Nimm dein Zelt nach dem Festival wieder mit nach Hause!
  • Benutze die WCs bzw. Pissoirs und nicht die Bäume oder Sitter.
  • Auf PET-Flaschen, Besteck, Geschirr und Becher ist ein Depot – bring sie zusammen mit dem Jeton zu den entsprechenden Stellen und erhalte dein Geld zurück.
  • Das OpenAir Bier (in PET-Flaschen) ist ebenfalls mit Depot belastet. Die einzigartige Flasche kannst du ohne Jeton zurückbringen und erhältst das Depot zurück.