Beim Begriff „Live played electronic music“ mag der kritische Zeitgenosse schon mal die Stirn runzeln. Dass das Ganze auch noch dem Heidiland entstammen soll, verwirrt ihn noch mehr. Und wenn dieses Produkt sich dann zum Ende nicht nur hören, sondern auch noch sehen lässt, ist es gut möglich, dass der kritische Geist gänzlich loco wird. Verrückt, irrsinnig, meschugge wird mit Bestimmtheit das Krempel-Publikum. Mit fetten Basslines, 80’s Synthies, Vocoder-Stimmen und trashy Outfits werden Frequency Jones, Dan Agent, Micro Jackson und Miss Mad zum Saisonschluss den Dancefloor nochmals richtig heftig zum Beben bringen und beweisen, dass tanzbare elektronische Musik mitnichten nur von langweiligen Nerds hinter Computern produziert wird.
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