Responsibility

OASG Cares steht für Inklusion, Respekt und ein rücksichtsvolles Miteinander, das die Einzigartigkeit jedes Individuums anerkennt und dessen persönliche Grenzen respektiert.

Uns ist es wichtig, dass sich ALLE jederzeit sicher und wohl fühlen!

Darum gilt:

  • Gegenseitige Akzeptanz & Respekt
  • Nur Ja heisst Ja!
  • Individuelle Grenzen werden eingehalten
  • Diskriminierung wird nicht toleriert

Wenn du dich am Festival unwohl fühlst oder jemand belästigt wird, oder wenn du von jemandem angesprochen wirst, der sich unwohl fühlt, gibt es Unterstützung für alle beim Event Care Team. Sie sind speziell ausgebildet, um dir in solchen Situationen Hilfe anzubieten.

Gerne sind wir aber auch vor oder nach Veranstaltungen für dich erreichbar. Teile uns gerne über das Formular deine Gedanken mit uns oder sende uns eine E-Mail an: care@openairsg.ch

Das OpenAir St.Gallen ist seit der Einführung der Trash Heroes im Jahr 2003 kontinuierlich bestrebt, durch zahlreiche Massnahmen die Nachhaltigkeit des Festivals zu verbessern und Jahr für Jahr einen Schritt weiter in seinen Green’n’clean-Bemühungen zu gehen. Im Januar 2020 wurde das OpenAir St.Gallen von den European Festival Awards mit dem Green Operations Award für sein langjähriges Engagement in Sachen Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

  • 2022 konnten wir dank der Unterstützung der Senn Resources AG ein völlig neues Sanitärkonzept anbieten: Weniger Wasser, weniger Umweltbelastung, mehr Komfort.
  • Die Abfallmenge wurde durch die Einführung des Zeltdepots (Rückgabequote 2022: 90 Prozent) und die Verwendung von Mehrwegbechern (Rückgabequote 2022: 90 Prozent) jährlich reduziert.
  • Auf dem ganzen Gelände wird ausschliesslich Schweizer Fleisch angeboten.
  • Bei der Anreise mit den Zug erhältst du ab 2024 100% Rabatt auf die Hin- und Rückfahrt und es wird nur noch eine reduzierte Anzahl Parkplätze angeboten. 2022 sind rund 88% der Besuchenden mit dem ÖV, dem Velo oder zu Fuss ans Festival gereist – bis vor 15 Jahren waren es erst 47%.

2023 unterstützten wir wiederum ein Bodenfruchtbarkeits Fonds im Bodensee-Umraum in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein und ein Trinkwasserprojekt in Uganda.

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Aktivitäten/Auszeichnungen

  • 2004: Umweltstudie durch eine externe Firma (als erstes Festival der Schweiz).
  • Seit 2004: Monitoring der Massnahmen.
  • Seit 2007: Massnahmenkatalog und Ernennung eines Sustainability Managers. Stetige Weiterbildung in diesem Bereich, auch auf internationaler Ebene.
  • Seit 2007 ist das OpenAir St.Gallen mit dem «Green’n’Clean»-Award der Europäischen Festival Organisation YOUROPE ausgezeichnet.
  • Im Juni 2009 betitelte eine Studie des WWFs ( «Umweltperformance von Grossveranstaltungen» ) das OpenAir St. Gallen als «Umwelt-Champion».
  • 2010 wurde das Festival ebenfalls mit den «A Greener Festival»-Award ausgezeichnet. Ein Experte aus London besuchte das Festival und bewertete die diversen Massnahmen nach einem internationalen Schema. Dabei wurde der Home Delivery Service als «brilliant» bezeichnet.
  • 2014 wurde eine unabhängige, auf das Festival zugeschnittene Studie zum Thema Mehrwegbecher erstellt.
  • 2019: Ausgezeichnet mit dem Green Operations Award an der European Festival Awards.

Gelände/Abfall

  • Stetige Abfalltrennung seit über 25 Jahren, mittlerweile Trennung von: Karton, PET, Glas, Weissblech, Alu, Erde / Steine und Restmüll.
  • Schulklassen reinigen das Gelände am Montag und Dienstag nach dem Festival und erhalten dafür einen finanziellen Beitrag an ihr Klassenlager.
  • Sampling, das Verteilen von Mustern oder Flyern auf dem Gelände, wird nicht bewilligt.
  • Seit 1994: Glasverbot.
  • Seit 2003: Dosenverbot.
  • Seit 2003: Trash Heroes reinigen das Gelände, verteilen Abfallsäcke am Eingang und sensibilisieren das Publikum für die Abfallproblematik.
  • Seit 2005: Depot auf Becher, Geschirr und Besteck.
  • Seit 2007: Verstärkte Geländeschutzmassnahmen (Schwerlastplatten, Fahrverbot/Kontrolle, Aussprechen von Bussen bei Verstoss).
  • Seit 2009/10: Home Delivery Service – Bier und Mineral kann auf der Website bestellt und auf dem Gelände abgeholt werden. Diese Gebinde sind mit Depot belastet.
  • Seit 2010: Mehrwegbecher (Waschanlage in der Region).
  • Seit 2010: Getränkelimite: Nur 3 Liter pro Person erlaubt.
  • Seit 2014: Zeltdepot. Für jedes mitgebrachte Zelt muss ein Depot bezahlt werden (Jeton).
  • Seit 2015: Verstärkung der Abfallsammelaktionen.
  • Seit 2015: Auf dem ganzen Gelände wird die Anzahl der «Big Bags» (Abfallbehälter mit 1 m3 Fassungsvermögen) verdoppelt – Schwerpunkt: Campingplatz. Seit 2015: Trash Heroes machen Besucher auf eine bevorstehende Einsammelaktion des Mülls per Megafon aufmerksam.
  • 2019: Reduktion der CO2 Restemissionen um fast 30% gegenüber 2018.

Verkehr

  • Fahrt mit dem Stadtbus (VBSG) und dem Shuttlebus (Parking / Bahnhof Festivalgelände) ist seit den Anfängen des Festivals im Ticket integriert.
  • Bis 2013: 20 % Rabatt auf Bahnticket mit Festivalticket, bei gleichzeitigem Kauf 5 % Rabatt auf Festivalticket.
  • Seit 2014: 50 % Rabatt auf Bahnticket.
  • Maximal 3000 Parkplätze stehen zur Verfügung. Ein Parkplatz kostet CHF 60 für 4 Tage.

Food & Beverages

  • Seit 2008: Bio-Stand auf dem Gelände.
  • Weitere Stände mit lokalen, regionalen und vegetarischen Speisen kommen stetig dazu.
  • Gratis Trinkwasser gibt es bei den Wasserstellen bei der grossen WC-Anlage und bei den Trinkwasserstellen von unserem Presenting Partner ALDI SUISSE.
  • Einwandfreie und überschüssige Lebensmittel werden nach dem Festival der Schweizer Tafel gespendet.
  • 2013: Fleisch in den Backstage- und VIP-Restaurants stammt ausschliesslich aus der Schweiz.
  • Seit 2015: Schweizer Fleisch auf dem ganzen Gelände.
  • 2016: Partnerschaft mit myclimate, Analyse und Verbesserung der Nachhaltigkeit des Verpflegungsbereiches.
  • Seit 2017: Streetfoodcorner mit lokalen Foodständen.
  • 2023: Fast alle Foodstände haben neu mind. 1 vegetarisches und veganes Menü im Angebot.

Elektrizität

  • Seit 2007: Keine Diesel-Generatoren mehr auf dem Gelände. Der Energiebedarf wird vollständig über das bestehende Stromnetz bezogen.
  • Der gesamte Strombedarf wird durch erneuerbare Energien gedeckt.
  • Seit 2012: St.Galler Strom Öko Plus–auf dem ganzen Gelände.

Wasser

  • Seit 2008: Stetige Erweiterung der sanitären Anlagen.
  • Fokus auf Einsatz von Wasserklosetts.
  • Auf Chemie-Klos wird weitgehend verzichtet.
  • Das Abwasser fliesst direkt in die Kanalisation.
  • 2022: Neues Sanitärkonzept mit zwei Anlagen mit modernster Vakuumtechnik und Wasserersparnis von bis zu 90%.

Kommunikation

  • Sensibilisierung des Publikums mittels Plakaten, Screens, Web, Festivalzeitung und Diskussionspanels am Festival.
  • Dieser Nachhaltigkeitsbericht wird an Stakeholder verschickt (Behörden, Lieferant:innen, Standbetreiber:innen, Partner:innen).
  • Seit 2018 werden «Take a Stand» Panels durchgeführt, bei welchen sich das Publikum über Themen wie Nachhaltigkeit und Social Responsibility mit Experten der Branche austauschen können.
  • Seit 2020: 3.- Klimabeitrag am Ticketpreis. Diese Beiträge kommen in einen Fonds, mit dem wir einerseits eigene Nachhaltigkeitsprojekte realisieren und wir unterstützen andererseits wiederum ein Projekt in Nicaragua und eines in der Bodenseeregion, um unsere CO2 -Restemissionen zu kompensieren.

Partnerschaften

Merchandising

  • Bei der Bestellung aller Textilien wird auf eine Zertifizierung (fair und bio) geachtet.
  • Durch eine frühzeitige Bestellung kann die Ware per Schiff geliefert werden.
  • Werbeblachen werden von einer lokalen Firma umgestaltet in Portemonnaies, Taschen und Necessaires für den Festivalshop.
  • PA-Wing Abdeckungen werden vom Deko-Team im Backstage- und Crewbereich wiederverwendet.
  • Partnerschaft mit Tarzan: Gesamte Merchandise-Kollektion und Crewshirts aus GOTS zertifizierter Bio-Baumwolle.

Sicherheit & Gesundheit

  • Verstärkte Sicherheitsmassnahmen, v.a. im Crowd Control Bereich (Barriers, Patrouillen).
  • Verteilen von kostenlosem Gehörschutz.
  • Sonnenschutz-Promotion (gratis Sonnencreme für Crew und Publikum).
  • Die lokalen Organisationen Stiftung Suchthilfe, Jugendsekretariat und Fachstelle für AIDS- und Sexualfragen sind seit vielen Jahren mit einem Stand auf dem Gelände präsent.
  • Das Gelände ist weitgehend rollstuhltauglich. Menschen mit Beeinträchtigung dürfen eine Begleitperson kostenlos mitbringen. Bei den beiden Hauptbühnen gibt es eine Tribüne für Rollstuhlfahrende sowie eigene WCs. Auf dem Gelände gibt es zudem ein abgegrenzter Zeltplatz für Menschen mit Beeinträchtigung.

Wie kann ich mithelfen?

  • Benutze die öffentlichen Verkehrsmittel mit dem Rabatt von 50% oder bilde Fahrgemeinschaften, um das Auto zu füllen: mitreisen.net.
  • Bring nur mit, was du wirklich brauchst und lass deinen Hausrat zu Hause.
  • Entsorge deinen Abfall in den dafür vorgesehenen Säcken und Behältern.
  • Nimm dein Zelt nach dem Festival unbedingt wieder mit nach Hause und nutze es weiter!
  • Benutze die WCs bzw. Pissoirs und nicht die Bäume oder Sitter.
  • Auf PET-Flaschen, Besteck, Geschirr und Becher ist ein Depot – bring sie zusammen mit dem Jeton zu den entsprechenden Stellen und erhalte dein Geld zurück.
  • Das OpenAir Bier (in PET-Flaschen) ist ebenfalls mit Depot belastet. Die einzigartige Flasche kannst du ohne Jeton zurückbringen und erhältst das Depot zurück.

Footprint-Rechner

Hier gelangst du zum Footprint Rechner von myclimate.

Seit jeher ist das OpenAir St.Gallen mehr als nur ein Festival: ob durch die Musik, das Gemeinschaftserlebnis oder als Plattform für Nachwuchskünstler:innen – das OpenAir St.Gallen inspiriert seit über 40 Jahren Generationen. Auch heute sind diese Themen aktueller denn je. Deshalb ist das Traditionsfestival Teil von „Take A Stand“. Die Kampagne, die von der europäischen Festivalvereinigung yourope ins Leben gerufen wurde, will als Bewegung Bewusstsein und Toleranz für alle schaffen. Jede und jeder ist bei uns willkommen! Unabhängig von Kultur, Geschlecht, Religion, sexueller Orientierung, Hautfarbe und Herkunft.

Take A Stand“ ist aber auch Botschafter für die europäische Idee und ihre Werte und will aufzeigen, dass es möglich ist, unterschiedlichste Menschen friedlich zusammen zu bringen. Das OpenAir St.Gallen möchte damit weiterhin eine gesellschaftlich relevante Rolle einnehmen und sich für Freiheit und Austausch engagieren, und damit Generationen und die Gesellschaft nachhaltig inspirieren. Geniesse vier Tage Musik, Kultur, Freundschaften und Freiheit!

AKTIONEN IM RAHMEN VON TAKE A STAND

2022
The mental health of our youth: wie geht es unseren jungen Besucher:innen nach zwei Jahren Pandemie und Krieg in Europa?

Gäste auf Podium
Maria Pappa (Stadtpräsidentin St.Gallen), Hilal Iscakar (Leiterin der Offenen Jugendarbeit St.Gallen), Leon Quirin Stelzer (Jugendkulturraum flon), Marlene «May» Riescher (Jugendkulturraum flon)
Moderation: Reena Thelly, SRF

2019
#FestivalsForFuture – Nachhaltigkeit am OpenAir St.Gallen

Gäste auf Podium
Kaija Eigenmann (Kollektiv Klimastreik Ostschweiz), Kai Landwehr (myclimate),  Holger Jan Schmidt (TAKE A STAND, Go Group – Green Operations) Christof Huber (Festivaldirektor OpenAir St.Gallen)
Moderation: Andi Rohrer

2018
Podiumsdiskussionen am Freitag und Samstag mit geladenen Gästen und Publikumsrunde:

  • Panel 1: Darf das OpenAir St.Gallen mehr sein als Musik und Ausgelassenheit?
    mit Fruszina Szép (TAKE A STAND, Lollapalooza Berlin),  Kaspar Surber (WOZ), Christof Huber (Festivaldirektor OASG)
  • Panel 2: Nein heisst nein – wo hört der Spass auf und fängt Respektlosigkeit an?
    mit Rosanna Grütter (SRF 3), Menno Labruyère (Flonatelier Stadt St.Gallen), Sabine Bianchi (Marketing / Kommunikation, Mediensprecherin, OASG)

2017
Take A Stand Infobox im Plaza mit Wunschbaum